Durchatmen, Situation analysieren… und Handeln.

Liebe Kunden,

seit mehr als drei Wochen leben wir in einer außergewöhnlichen Lage. Wie bei Ihnen wahrscheinlich auch, lag bei uns der Fokus zunächst auf der unmittelbaren Krise. Nachdem die dringendsten Herausforderungen angegangen sind und die Arbeit im Home-Office sich eingependelt hat, ist es an der Zeit innezuhalten und darüber nachzudenken, was da eigentlich passiert ist.

„Das Virus hält uns einen Spiegel vor. Es zwingt uns, unseres eigenen Verhaltens und seiner Auswirkungen auf das Kollektiv, auf das System, bewusst zu werden.“ (Otto Scharmer, hier veröffentlicht auf Medium)“

Herr Scharmer appelliert an uns, die Perspektive zu wechseln und in die Reflexion zu gehen. So zeichnen wir uns ein Bild der Realität, das dabei hilft, die aktuelle Situation und ihre Bedeutung einzuordnen. Daneben passiert jedoch etwas viel Wesentlicheres: Wir nutzen die Möglichkeit, von der sich abzeichnenden Zukunft zu lernen.

Die unmittelbare Betroffenheit und die essentiellen Erfahrungen, die wir in dieser Krisenzeit machen, haben neben aller Tragik auch eine Seite voller Möglichkeiten. So haben wir zum Beispiel gerade jetzt die bestmöglichen Grundlagen, um für unsere Organisationen ein Bild mit den individuell relevanten Informationen zusammenzutragen. Ein „Lagebild“, welches Maßnahmen für die akute Krisenbewältigung ableiten lässt und gleichzeitig Ideen schafft, die richtungsgebend für geplante und aktive Veränderungen in der Zukunft sind.

Wie kann diese Situation durch Sie als Führungskräfte und Leitungsteams aktiv genutzt werden? Antworten darauf in diesem Newsletter.

 

Inhaltsverzeichnis

 

Bleiben Sie gesund!

Ihr meta | five Team

 

 

Reflexion mit einer gemeinsamen Lagekarte in Zeiten der Krise

Die Coronakrise konfrontiert nahezu jede Organisation mit hohen Anforderungen an die schnelle Problemlösekompetenz. Wenn die dringendsten Herausforderungen gelöst sind, stellt sich allerdings zwangsläufig die Frage: müssen wir unser Geschäftsmodell anpassen, und wenn ja, wie müssen wir uns weiterentwickeln, um die Zukunft aktiv zu gestalten?

Dabei werden die anstehenden Organisationsentwicklungen vielfach deutlich von einem klassischen Prozess abweichen. Veränderung wird eher nicht aus einer Vision abgeleitet, und dann ausgehend von einer Zielklärung durchdacht operationalisiert, wie dies in einer geplanten Organisationsentwicklung der Fall ist.

Veränderung wurde über Nacht disruptiv in einer Krise aufgezwungen und nun geht es darum, eine Brücke zwischen dem laufenden Krisenmodus und einem mittelfristig ruhigeren Fahrwasser mit planbaren, aber deutlichen Veränderungen zu schlagen.

Um diese Brücke zu erbauen ist ein kurzes Innehalten und die Reflexion dessen, was geschehen ist, unabdingbar. Einerseits, um ein gemeinsames Bild der Realität herzustellen, andererseits, um neue Erkenntnisse zusammenzutragen und damit insgesamt die Frage zu beantworten: was ist da eigentlich wirklich gerade passiert?

Zu dieser Reflexion gehört eine Analyse systemrelevanter Faktoren und Risiken, aber auch das Entdecken der positiven Dinge, wie z.B. neuer Ressourcen, Synergien, die sich unter Stress offenbart haben, oder kreativer Lösungen, die im Zuge der Krise gefunden wurden.

Findet diese Reflexion statt, dann können nicht nur relevante Erkenntnisse für eine weitere Stabilisierung des Krisenbetriebes, sondern auch wichtige Parameter für mittel- und langfristige Neuausrichtungen gewonnen werden. Je früher dies geschieht, desto stabiler wird der Brückenschlag zwischen Krisenreaktion und kontrollierter Veränderung. Dies gibt naturgemäß auch den betroffenen Mitarbeitern mehr Sicherheit durch greifbare Perspektiven und klare Strukturen.

Um die Metapher des von Allen geteilten Lagebilds weiter zu nutzen: Man hat nicht nur einen Kompass und bewegt sich zusammen in die gleiche Richtung, sondern nutzt auch noch eine geteilte Karte mit den gleichen Orientierungspunkten. So werden der Austausch erleichtert und flexible Reaktionen auf zukünftige, unvorhersehbare Lageänderungen ermöglicht.

Wir möchten Sie und Ihre Kollegen oder Mitarbeiter dabei unterstützen, in Ihrem Leitungsteam oder als Einzelperson, unterstützt durch unser Sparring, ein relevantes und zutreffendes Lagebild zu erstellen und eine stabile Brücke zwischen Krisenmodus und Zukunft zu bauen. Selbstverständlich gilt auch weiterhin unser Angebot der meta | five Beratungshotline, welches wir Ihnen im letzten Newsletter beschrieben haben.

 

 

Der Krisenreflexionsworkshop

Unsere Berater bieten Ihnen ein virtuelles Workshopformat an, welches Ihnen ermöglicht, eine individuelle Standortbestimmung durchzuführen, relevante Themenfelder für die Zukunft zu betrachten und Maßnahmen für die weitere Stabilisierung in der Gegenwart abzuleiten.

Unser Ziel:

  • Erstellen eines passgenauen Lagebildes. 
  • Proaktives Handeln durch gemeinsame Analyse des Geschehenen.

Der Ablauf:

  • Angeleitete Reflexion im Workshopformat, um relevante Erkenntnisse abzuleiten und in unmittelbare Aktion oder mittelfristige Planung zu übersetzen.

Das Format:

 

 

Unser Beratungsteam

Marlene Busch

  • Leiterin Bereich Organisationsentwicklung
  • Wirtschaftspsychologin, Organisationsentwicklerin
  • 13 Jahre Beratungs- und Führungserfahrung

Beratungsschwerpunkte

  • Organisations- und Personalentwicklungsstrategien und -konzepte
  • Moderation von Workshops
  • Begleitung von Projekt- und Führungsteams

 

Jan Zöller

  • Senior Berater
  • Psychologe, Coach, Mediator, Supervisor
  • 20 Jahre Führungserfahrung

Beratungsschwerpunkte

  • Führen in Krisensituationen
  • Krisenmanagement
  • Konfliktmanagement

 

 

 

Organisation der Reflexionsworkshops mit meta | five

Sie möchten den Reflexionsworkshop selbst oder mit Ihrem Leitungsteam nutzen, oder Ihren Führungskräften und Leitungsteams zur Verfügung stellen, dann wenden Sie sich an Marlene Busch oder Jan Zöller, info@meta-five.com.

Dort vereinbaren wir mit Ihnen einen Gesprächstermin und klären Ihren individuellen Bedarf und die notwendigen technischen Rahmenbedingungen für einen Workshop.

 

 




 
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